Auf einmal waren wir da! Es war Ende der sechziger Jahre kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, als die ersten verheirateten Theologen an die Türen der Ordinariate klopften. Die meisten von ihnen waren Priesterseminaristen gewesen und sie fragten, ob es, statt nur im Religionsunterricht, nicht auch in Pfarreien etwas für sie zu tun gäbe. Und so kam es, dass im September 1969 im Ordinariat München beschlossen wurde, die ersten von ihnen als Pastoralreferenten (das Wort hat sich erst etwas später fest einbürgert) einzustellen. „Wenn es der Heilige Geist will, dann wird es bleiben“, soll Kardinal Julius Döpfner dazu gesagt haben. In Bamberg dauerte es bis zum Jahr 1975, dass sie in Dienst genommen wurden.
Der Berufsverband der Pastoralreferentinnen und -referenten in der Erzdiözese Bamberg wurde 1995 gegründet. Er versteht sich als die Vertretung der Berufsgruppe in inhaltlich-theologischen wie pastoral-gesellschaftlichen Fragen. Jährlich finden zwei Vollversammlungen statt die auch den Vorstand wählt.